Alles andere als ein Fließbandjob war Marcellos Praktikum bei Doppelmayr Seilbahnen GmbH. Als Student der „Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik“ am MCI hat er insgesamt 12 Wochen Praktikum zu absolvieren. Nachdem er bereits letztes Jahr in der Elektrowerkstatt bei Doppelmayr Erfahrung sammeln konnte und von diesem Arbeitsumfeld begeistert war, machte er heuer ein weiteres Praktikum beim Seilbahnspezialisten.

Ich habe mich entschieden, einen Teil meines Pflichtpraktikums für mein Studium bei Doppelmayr zu absolvieren, da es ein großes, anerkanntes Unternehmen in meiner Nähe ist. Die positiven Erfahrungen aus meinem Umfeld mit Doppelmayr kann ich mittlerweile auch bestätigen. Bereits letztes Jahr durfte ich drei Wochen in der Elektrowerkstatt arbeiten und dieses Jahr wurde ich für drei Monate dem Versand im Werk Hohe Brücke zugeteilt.

Um 7.00 Uhr startete mein erster Arbeitstag am Empfang beim Hauptgebäude, wo ich gleich die Praktikumsvereinbarung unterschrieb und die Stempelkarte erhielt. Nach einer dreiviertelstündigen Sicherheitsunterweisung ging‘s zu meinem Arbeitsplatz. Für die Arbeitskleidung gab’s einen Gutschein für eine Arbeitshose und Arbeitsschuhe bei der Firma Haberkorn, die sich ganz in der Nähe von Doppelmayr befindet. Vom Abteilungsleiter erhielt ich noch eine kurze Erläuterung zum Stempeln und der Arbeit selbst, bevor es wirklich losging. Die neuen Arbeitskollegen und Vorgesetzten erklärten mir dann im Detail, was zu tun ist.

Meine Hauptaufgabe war es, Paletten mit unterschiedlichen Bauteilen zu binden, zu wiegen und mit der Ameise (Hubwagen) zum Zielort zu bringen. Doppelmayr-Bauteile werden zur Oberflächenbehandlung verschickt, meist werden sie verzinkt. Wenn die Teile zurückkommen, gilt es, den Auftrag zu kontrollieren und an das richtige Doppelmayr-Werk für die Weiterverarbeitung weiterzuleiten. Gestaunt habe ich, wie viele unterschiedliche Bauteile für eine Seilbahn nötig sind und wie komplex der Prozess vom Stahl bis zur fertigen Seilbahn ist. Außerdem habe ich bemerkt, dass Doppelmayr eine eigene Testseilbahn neben dem Werk Hohe Brücke besitzt, wo alle möglichen Komponenten und Prozesse vor dem Gebrauch ausgiebig geprüft werden. Sehr gut gefiel mir, dass es kein Fließbandjob war, sondern sehr abwechslungsreich war und auch ein bisschen Kopfarbeit nötig war 😉.

Mit dem Praktikum und den Kollegen war ich sehr zufrieden. Die Mitarbeiter erklärten mir alles, damit ich den Sinn dahinter sehe. Ich habe erkannt, dass mir eine sinnvolle Tätigkeit sehr wichtig ist. Meine Arbeit bei Doppelmayr war glücklicherweise immer logisch und zielorientiert. Ich würde einen Job in der Abteilung bestimmt wieder annehmen, falls ich nochmal bei Doppelmayr arbeite.

Danke für deinen Erfahrungsbericht, Marcello!

©Marcello Nussbaumer, Weissengruber+Partner

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