„Mitfahr-Gelegenheit“ mit großem Potenzial

VLOW geht erste Kooperation mit Regio Bregenzerwald ein.

Patrick Schedler und Stefan Türtscher sind ein junges Gründer-Team und entwickeln mit ihrer Mitfahr-App VLOW ein Tool, das Fahrende und Mitfahrende in Vorarlberg zusammenbringt. Ziel der App ist es, Fahrgemeinschaften auf kürzeren, alltäglichen Strecken zu fördern, um somit den Verkehr zu reduzieren. Die Idee zu VLOW entstand aus ihrem persönlichen Interesse an der Verbesserung der Verkehrssituation in ihrer Region und aus Recherchen, die die Mitfahrbereitschaft der Menschen aufzeigen. Studien belegen, dass der Besetzungsgrad in Pkw im Schnitt bei 1,3 Insassen pro Auto liegt, beim Pendlerverkehr liegt er sogar nur bei 1,1 Personen. Laut Stefan Türtscher ist klar, dass es Gebiete in Vorarlberg gibt, in denen der öffentliche Verkehr einfach an seine Grenzen stößt: „Es braucht deshalb eine Mitfahrlösung für Kurzstreckenfahrten, um diese Lücke im Vorarlberger Mobilitätsangebot zu schließen.“ Bereits vor der Gründung ihres gleichnamigen Unternehmens VLOW waren Stefan Türtscher und Patrick Schedler selbstständig tätig. „Diese Erfahrung half uns dabei, die erste Version der App nach bereits einem Jahr intensiver Planung und Entwicklung zu realisieren“, freut sich Schedler. Dass die beiden Gründer mit ihrer Problemlösung auf offene Ohren stoßen, zeigt sich darin, dass sie verschiedene Förderungen und Unterstützungsleistungen, wie den Innovation Call des Landes Vorarlberg und die aws Preseed-Förderung des Bundes, für sich gewinnen konnten.

Erster Partner
Mit der Regio Bregenzerwald geht VLOW nun die erste Kooperation ein. Im Zuge dieser Zusammenarbeit wird die neue Mitfahrlösung im
Bregenzerwald eingeführt. „Durch die gemeinsame Kooperation werden spontane Fahrgemeinschaften in der Modellregion Bregenzerwald thematisiert und gefördert, um so das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität in der Bevölkerung zu stärken und schrittweise ein zusätzliches Angebot im Bereich Shared Mobility zu etablieren“, erläutert Schedler. VLOW fungiert als Matching-Plattform für Fahrende und VLOW geht erste Kooperation mit Regio Bregenzerwald ein.

Mitfahrende in Vorarlberg.
Ziel ist es, Nutzende zu motivieren, ihre täglichen Fahrten zu teilen. Neben der Vermittlung von Fahrgemeinschaften, die bis zur letzten Minute möglich ist, sorgt VLOW für eine transparente Fahrtkostenteilung und übernimmt dabei auch die Zahlungsabwicklung. Damit schafft das System sowohl eine finanzielle Entlastung für die Fahrenden als auch eine umweltfreundlichere Alternative zum individuellen Fahren.

Flexibel und spontan

Die Plattform bietet maximale Flexibilität und Spontanität ohne langfristige Bindung an fixe Fahrgemeinschaften. Neue Interessierte können mit wenigen Klicks ein persönliches Profil anlegen. Nach einer Verifizierung per SMS können über die App Fahrten angeboten bzw. spontane Mitfahrgelegenheiten gefunden werden. Mit detaillierten Profilinformationen, einem Bewertungssystem und gemeinsamen Kontakten wird Vertrauen geschaffen und die Auswahl erleichtert. Mitfahrende sind über die Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert, gemeinsame Fahrten sind im Schadensfall über das System nachvollziehbar dokumentiert. Die App ist öffentlich verfügbar und kann in dieser frühen Phase des Community-Aufbaus bereits für die einfache Abwicklung von Fahrgemeinschaften im Alltag genutzt werden. Die beiden Gründer haben sich bewusst dazu entschieden, zunächst auf das Land Vorarlberg zu fokussieren, insbesondere auf den Bregenzerwald, da sie selbst aus der Region stammen. Nach dem erfolgreichen Markteintritt in Vorarlberg ist die Expansion in andere Regionen geplant.

Erfolgversprechend
Die Zukunft von VLOW sieht vielversprechend aus. Das Unternehmen beabsichtigt, das Team im Bereich Marketing zu erweitern, um die App in die Breite zu kommunizieren. Bereits jetzt gibt es Interesse von potenziellen Partnern außerhalb von Vorarlberg. „Der aktuelle Fokus liegt auf dem Aufbau der Community in Vorarlberg, mit dem Ziel, verfügbare Potenziale zu nutzen und so einen aktiven Beitrag zur Verkehrsreduktion in der Region zu leisten“, so Stefan Türtscher abschließend.

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