Gegründet für den Weltmarkt

Große Nachfrage nach konkurrenzloser Haptik-Technologie von XeelTech.

Als Joint Venture der Unternehmen INVENTUS Development und der oberösterreichischen STIWA Group im Jahr 2019 gegründet, verfolgt das Montafoner Unternehmen XeelTech einen klaren Auftrag: Ziel ist es, weltweit die Nummer eins bei Bedienelementen mit programmierbarem haptischem Feedback zu werden. Was sich sperrig anhört, ist ein Zukunftstrend. Denn Bedienelemente, wie z. B. Touchscreens zur Steuerung von Maschinen, Computern, Systemen oder Geräten, werden immer gebräuchlicher. Was vielen konventionellen Touchscreens und mechanischen Drehknöpfen jedoch fehlt, ist eine situative haptische – sprich fühlbare – Rückmeldung, um ein intuitives und sicheres Bedienen durch den Nutzer zu ermöglichen. Genau diese Lücke füllt XeelTech mit seiner konkurrenzlosen haptischen Feedback-Technologie: Der Anwender spürt anhand individuell einstellbarer Signale per Softwaresteuerung, beispielsweise in Form von simulierten Klicks oder Impulsen eines Drehknopfs, welche Funktion gerade ausgeführt wird. Durch diese logische Interaktion mit einem Gerät wird selbst blindes Bedienen ermöglicht. Die Anwendungsbeispiele sind dabei enorm und gehen von Steuerungen für Infotainment-Systeme über Gaming-Controller, Computermäuse oder Universal-Bedienungen für den Haushalt, „und entsprechend groß ist die Nachfrage in den unterschiedlichsten Branchen nach unserem Produkt“, erläutert XeelTech-COO Philipp Sachs.

Vorsprung im „Dreigestirn“
Im Gegensatz zu einem klassischen Start-up, das Produktion und Prozesse zumeist erst aufbauen muss, kann XeelTech auf die sich perfekt ergänzenden Kernkompetenzen und Ressourcen der im Joint Venture kooperierenden und etablierten Unternehmen INVENTUS und STIWA zurückgreifen. „Während INVENTUS für die Technologieentwicklung und Patentierung verantwortlich zeichnet, deckt STIWA den Industrialisierungs- und Produktionsprozess der gemeinsam mit weltweiten Kunden entwickelten Premium-Produkte ab“, ergänzt Philipp Sachs. Seine Aufgabe ist es, die Feedback-Technologie über die eigens für diesen Zweck gegründete Marke „XeelTech“ global zu positionieren und in Kundenprojekte zu integrieren. „Die Zusammenarbeit in diesem Dreigestirn, wie wir es nennen, mit zwei familiengeführten Unternehmen im Hintergrund verleiht uns vom Start weg zum einen eine gewisse Stabilität und zum anderen einen deutlichen Marktvorsprung, den wir kontinuierlich ausbauen.“ Der Erfolg gibt dem jungen Unternehmen, dem durch seine frühe internationale Ausrichtung die Bezeichnung Born Global zukommt, recht. XeelTech arbeitet bereits mit dem internationalen Who’s who in unterschiedlichen Branchen zusammen. Ein Beispiel ist die neue und komplett anpassbare Gaming-Maus Naga V2 Pro der führenden Gamer-Marke Razer. Deren HyperScroll Pro Mausrad bietet mittels XeelTech Technologie unbegrenzte Konfigurationsmöglichkeiten des Scroll-Feedbacks.

Smarte Lösungen
„Als B2B-Marke treten wir zwar nicht direkt beim Endkunden in Erscheinung, mit unserem Haptik-Gefühl kommen jedoch Menschen in alltäglichen Lebensbereichen in Berührung.“ Und diese Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, das sogenannte HMI (Human Machine Interface) muss verlässlich funktionieren. „Das Design neuer oder verbesserter intuitiver Bedienelemente ist ein komplexer Gestaltungsprozess und erfordert das Eingehen enger Entwicklungspartnerschaften“, verweist Philipp Sachs auf die Notwendigkeit des intensiven Austauschs sowohl mit weltweiten Kunden als auch innerhalb der Haptik-Branche, um rasch neue Trends aufzunehmen. XeelTech ist beispielsweise Gründungsmitglied der Haptics Alliance, die führende Hersteller zusammenbringt, um gemeinsam intelligente HMI-Lösungen zu entwickeln. „Wir werden u. a. verstärkt in Richtung ‚smart knobs‘ gehen. Das ist ein gesamtheitliches HMI aus Haptik und Screen in einem Knopf, um alle Funktionen mit einem universalen Bedienelement abbilden und eine für alle – insbesondere auch ältere – Personen verständliche und handhabbare Bedienlogik bieten zu können. Denn Interaktionen sollten nicht nur intuitiver, sondern zunehmend inklusiver gestaltet werden“, verdeutlicht Philipp Sachs abschließend.

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